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Ausschuss für Jugend, Soziales, Gesundheit und Senioren am 3. Juni 2026: Azubi-Wohnungen in Oestrich-Winkel und erster Sozialbericht

Veröffentlicht: 25.7.2026

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    In Oestrich-Winkel soll eine Flüchtlingsunterkunft leergezogen und dann Auszubildenden und Studierenden zur ortsüblichen Vergleichsmiete angeboten werden. Der Ausschuss empfahl das Modellprojekt einstimmig bei 3 Enthaltungen; die Differenz zwischen der vom Kreis gezahlten Miete und den Mieteinnahmen trägt der Rheingau-Taunus-Kreis. Das Projekt endet mit dem im Mietvertrag vereinbarten Termin. Ein Antrag der SPD-Fraktion, Studierende aus dem Beschluss herauszunehmen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

    Quelle: protokoll – Öffentliches Protokoll
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    Für das Azubi-Wohnprojekt hat die Verwaltung vier mögliche Standorte geprüft. Am geeignetsten erscheint ein ehemaliges Weingut in Oestrich-Winkel mit 13 Zimmern, nahe Hochschule, Berufsschule und Bahnhof. Nach einer Beispielrechnung läge die Kaltmiete bei rund 372 Euro pro Person und Monat; beim Kreis verblieben etwa 10.000 Euro Kosten pro Monat, weil er für die Unterkunft mehr Miete zahlt, als er einnimmt. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag am 15. Juni 2026.

    Quelle: anlage – Vorlagendokument
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    Der Kreis hat erstmals einen Sozialbericht erstellt; im Ausschuss wurde er mit Daten von 2022 bis 2025 vorgestellt. Der Ausschuss empfahl einstimmig, dass der Kreistag den Bericht zur Kenntnis nimmt und die Verwaltung einen Folgebericht erstellt, der den sozialen Herausforderungen die vorhandenen Angebote öffentlicher und freier Träger gegenüberstellt und Bedarfslagen aufzeigt.

    Quelle: protokoll – Öffentliches Protokoll
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    Die Zuschüsse des Kreises an die Jugendorganisationen der im Kreistag vertretenen Parteien erhalten eine feste Förderrichtlinie: Der Ausschuss empfahl die Richtlinie einstimmig zur Beschlussfassung durch den Kreistag. Ein Antrag der SPD-Fraktion, die Mittel in gleicher Höhe an alle Fraktionen mit Jugendorganisationen auszuzahlen, wurde nach kurzer Diskussion zurückgenommen.

    Quelle: protokoll – Öffentliches Protokoll
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    Der Kreis veröffentlicht seinen ersten Gesundheitsbericht. Er behandelt Veränderungen der Bevölkerungsstruktur und der sozioökonomischen Lage als Faktoren für die Gesundheitsversorgung im Rheingau-Taunus-Kreis. Zusätzlich sollen künftig in kürzeren Abständen kompakte Faktenblätter zu einzelnen Gesundheitsthemen erscheinen; erste Beispiele behandeln Menschen mit Schwerbehinderung und wohnortbezogene Krankenhausfälle.

    Quelle: anlage – Vorlagendokument
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    1.913 Menschen wohnten Anfang April 2026 in den Gemeinschaftsunterkünften im Kreis; mehr als die Hälfte (55,8 Prozent) ist bereits als schutzberechtigt anerkannt, findet auf dem angespannten Wohnungsmarkt aber nur schwer eine eigene Wohnung. Im 1. Quartal 2026 wurden dem Kreis 159 Geflüchtete zugewiesen; für das 2. Quartal rechnet das Land Hessen mit 177 Personen (14 pro Woche). Wegen der niedrigeren Zuweisungen hat sich die Unterbringungssituation zuletzt entspannt.

    Quelle: vorlage – TOP zu TOP 3: (112 kB)
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Hinweis: Alle Angaben basieren auf den verlinkten amtlichen Quellen. Korrekturen oder Hinweise bitte an die Gemeinde richten.